Chronik des Schützenhauses

 

Zum Glück halten immer die bis zu einem guten Ende durch,
die Geduld und Ausdauer haben. Wie unser Schützenverein!
Seit dem Beschluss, vom 14. Februar 1976, wurde geplant, ein Schützenhaus zu bauen.
In vielen Jahren ging es hin und her.
Der Vorstand überlegte ob der Bauplatz, die Art des Schützenhauses und die Finanzierung
passen. Es wurden Zeichnungen und Pläne gemacht und Grundstücke angesehen.
Das ist eine sehr abwechslungsreiche und lange Geschichte geworden,
aber spannender als ein Märchen.
Jetzt kann man es in Ruhe lesen, denn wir sind in unserem wunderschönen Schützenhaus.

Auf der Jahreshauptversammlung 1977 gab es einen Bericht über das vorgesehene Schützenhaus
und seinen Bau. Pläne und Zeichnungen wurden von Walter Sattler angefertigt.
Der Vorstand bekam den Auftrag das Vorhaben weiter zu verfolgen, um so dem Ziel
näher zu kommen. Es wurde in vielen Jahren überlegt und beraten, wie es weiter gehen soll.
Aber das Schießen lag im Vordergrund.

In einer Vorstandssitzung 1987 wurde festgestellt:
"Nicht nur heute, sondern schon in vorhergehenden Sitzungen und Jahreshauptversammlungen,
wurde der Wunsch nach einem eigenen Schützenhaus laut".
Es muss wieder gezielt weiter bearbeitet werden.

Georg Wiener und Adolf Krebs setzten sich mit Bürgermeister Anders in Verbindung, um die Frage
nach einem Standort zu klären. Unser Vorhaben stieß bei ihm auf sehr großes Interesse.
Es wurde daraufhin eine Schießanlage im Raum Gießen besichtigt, um vor allen Dingen den Umfang
eines solchen Projektes zu erkennen.
Nach eingehender Besichtigung , sowie Erstellung einer Zeichnung durch Georg Wiener, wurde ein
vorläufiger Standort einer solchen Anlage ins Auge gefasst.

Dieser Platz liegt über dem Beilsteiner Lokschuppen und soll in Richtung Steinbruch, in Zusammenhang
mit der Errichtung eines Bau- und Gerätehofes der Greifensteiner Gemeinde, entstehen.
Nach kontroverser Diskussion wurde einstimmig folgender Beschluss gefasst:
Da der Bürgermeister voll hinter dem Projekt steht, wird ihm hiermit, von Seiten unseres Vereins,
"grünes Licht" zur Klärung weiterer Einzelheiten, sowie Vorplanung, erteilt.
Es wurde darauf hingewiesen, dass vorgenannte Maßnahmen nur im Vorstadium der Planung sind
und zuerst lediglich der Umfang, sowie sonstige Schwierigkeiten, abgeklärt werden.

Ein solches Projekt ist in der Planung, sowie in der Bereitstellung und Schaffung
der Voraussetzungen (seitens der Behörden) sehr zeitintensiv.
Nach Rücksprache mit der Gemeinde Greifenstein wurde folgendes in Erfahrung gebracht:
Zuerst muss, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Kreis, die Frage des Standortes geklärt sein.
Anschließend besteht die Möglichkeit einen zuständigen Beamten des RP´s, zur Besichtigung
und Begutachtung des Standortes, einzuladen.
Erst nach diesem Termin, vorausgesetzt der Beamte stimmt den örtlichen Gegebenheiten zu, kann von
unserem Verein ein Antrag zur entsprechenden Änderungen des Flächennutzungsplanes bei dem
zuständigen RP eingereicht werden.

Eine Ortsbegehung, mit dem zuständigen Beamten des Lahn-Dill-Kreises,
wurde für den 16. November1987 vereinbart.
Als mögliche Standorte, für eine geplante Baumaßnahme, wurden folgende Möglichkeiten neu festgehalten:
1. Im Bereich der Bahntrasse gegenüber Gasthaus "Becker-Jakob"
2. Oberhalb des Lokschuppens im Bereich "Schmalburg" Beilstein
3. Außerhalb des Ortsbereiches am Haierner Berg
Erst nach diesem Termin können weitere Besprechungen und Aktivitäten der Vereinsmitglieder
und des Vorstandes in dieser Sache erfolgen.

Es fand eine Standortbesichtigung, unter Mitwirkung von dem Schießstandsachverständigen Kehr
und Vereinsmitgliedern, statt.
Ergebnis:
a) eine offene Schießanlage, so wie unser Verein errichten wollte, ist nur zulässig,
    wenn sie mindestens 3500 m außerhalb des nächsten Wohngebietes steht.
b) ca. 90% - 95% der Heute neu gebauten Anlagen werden in geschlossener Bauweise erstellt.
c) Als bester Standort sah der Sachverständige Kehr das Bahngelände gegenüber der Gastwirtschaft
   "Becker-Jakob" in Beilstein. Die nächst beste Möglichkeit ist das Gelände über dem Lokschuppen.

Nachdem diese Aussagen schriftlich vorlagen, wurde einstimmig beschlossen,
dass nur eine geschlossene Schießanlage in Betracht kommt.

Um Erfahrung zu sammeln besichtigte der Vorstand die, in den letzten Jahren neu erbauten, Anlagen
in Ballersbach und Schönbach. Der gewonnene Eindruck wurde in der Mitgliederversammlung,
am 30.01.1988 mitgeteilt. Auf der Mitgliederversammlung wurde einstimmig beschlossen,
bei einer geschlossenen Schießanlage wird weiter gearbeitet.

Werner Heuser brachte nochmals das "Gelände über dem Lokschuppen" ins Gespräch.
Das ist Eigentum der Gemeinde und hat eine geeignete Größe.
Nach einem Treffen mit dem Bürgermeister, auf dem Gelände, wurde ein Antrag zur Änderung des
Flächennutzungsplanes gestellt. Der Gemeindevorstand, hat in ihrer Sitzung, keine grundsätzlichen
Bedenken gegen unseren Plan. Georg Wiener wurde aufgefordert, eine größere Skizze über die
geplante Maßnahme unseres Vereins zu fertigen.

Auf der Jahreshauptversammlung 1989 wurde beschlossen, als nächstes sollen
die Anträge, vor allem für Zuschüsse beim Kreis, gestellt werden.
Die Firma Basalt Union will von ihrem Pachtvertrag zurücktreten.
Die Gemeinde hat bereits ein Ingenieur-Büro beauftragt, einen Bebauungsplan
für das betreffende Gelände zu erstellen.

Uwe Biermas hat sich über die Möglichkeiten und das Verfahren der Antragsstellung
erkundigt. Der Antrag für Zuschüsse des Kreises muss unbedingt und schnell gestellt
werden. Zur Zeit sind 24 Vereine in der Rangliste, der Bezuschussung, vor uns.
Es wurde einstimmig beschlossen, dass die Vorstandsmitglieder Werner Heuser, Georg
Wiener, Siegfried Roos und Uwe Biermas den Antrag bearbeiten und der Gemeinde vorlegen.

Der Lahn-Dill-Kreis teilte 1992 mit, dass unser Bauvorhaben auf dem 13. Platz der Dringlichkeitsliste steht.
Nach Auskunft von Steffen Schenk ist die Änderung des Flächennutzungs-Planes soweit abgeschlossen.
Jetzt folgt die Änderung des Bebauungsplanes, der voraussichtlich bis Mitte 1993 beschlossen und
genehmigt wird. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde Greifenstein ist mittlerweile geändert und liegt
dem RP-Gießen zur Entscheidung vor. Anschließend wird für diesen Bereich der Bebauungsplan aufgestellt.

1994 gab es nur bestimmte Möglichkeiten ein Grundstück zu erhalten. Nach Auskunft des Bürgermeisters
kamen nur Pacht, Erbbaurecht oder Kauf in Frage.
Der Kauf des Grundstückes hätte wesentliche Vorteile für uns. Insbesondere die Bindung an die Gemeinde
wäre auf ein Minimum reduziert.
Es wurde einstimmig der Kauf des entsprechenden Areals beschlossen. Die Kaufvertragsverhandlungen
wurden auf Werner Heuser, Siegfried Roos und Uwe Biermas übertragen.

Die Gemeinde hat uns, am 18.10.1995, ein konkretes Angebot zum Erwerb des Grundstückes angeboten.
Gemarkung Beilstein, Flur 7, Flurstück 187/2
"Zur Schmalburg" (Größe: 5.867 qm)
Dem Kauf für dieses Grundstück und zu den angegebenen Konditionen stimmten
die anwesenden 12 Vorstandsmitglieder einstimmig zu.
Der entsprechende Kaufvertrag wurde am 16.01.1996 unterzeichnet.

Nicht alle Grenzsteine konnten gefunden werden. Das Grundstück wurde neu eingemessen.
Die nächsten notwendigen Schritte:
- Besichtigungen von Schützenhäusern neuester Bauart
- Erstellen einer vorläufigen Zeichnung
- Erstellen eines Kostenanschlages
- Gespräch mit Herrn Selbach und Kehr wegen Zuschussmöglichkeiten und
  Bestimmungen zum Bau unserer Schießanlage

Anfang 1997 wurden die Schießsportanlagen in Talheim und in Beuern besucht.
Alle Teilnehmer waren sehr angetan von dem Aufbau der Anlage.
Beide Male nahm auch Martin Koob teil.

In einer Vorstandssitzung wurde über die Räumlichkeiten im neuen Schützenhaus diskutiert.
Zum Luftgewehrschießen sollen 8 Stände gebaut werden, die Innenmaße des Raumes sollen
ca. 14m mal 8 m betragen. Die KK Anlage soll 54m lang und 5m breit sein, mit 4 Ständen.
Um Baumaßnahmen einzusparen soll sie bei 25m abteilbar sein.
Des weiteren sollen eingeplant werden: Toiletten, Küche, Abstellraum, Aufenthaltsraum mit Theke
und erweiterbar zum Saal, Vorstandszimmer mit Waffentresor und Unterbringungsmöglichkeiten für Scheiben usw.

Im August war, erstmals auf unserem vereinseigenen Gelände,
das ausgeführte Sommerfest ein voller Erfolg.

Herr Kehr informierte uns, über die Vorschriften für Schießanlagen.
Jetzt mussten viele Informationen und Preise geholt werden, bei EAM für das Kabel, Material für Wasser
und Abwasser, Baumaterial, Umzäunung und feuerwehrtechnischen Anforderungen.
Bis zum 01. Juni 1998 mussten alle Unterlagen für die Sportstättenförderung eingereicht werden.

Die Planung für das Schützenhaus ist abgeschlossen.
Ein Teil des 25m Standes soll gleich mitgebaut werden, dafür ist der 100m jetzt ganz separat geplant.
Am 17.06.98 gab Regina Koob die Papiere bei Herrn Selbach ab, damit sie noch in der gleichen Woche
nach Wiesbaden gingen. Jetzt mussten wir auf die Baugenehmigung warten.

Zum Einmessen des Gebäudes wurden ca. 30 Pfähle gesetzt.
Mitarbeiter des Straßenbauamtes haben das Schützenhaus eingemessen.
Etwa 75% der Fundamente wurden von Hugo Best ausgebaggert.

Bagger Rohre Rohre
Mit dem Einschalen und Rohre verlegen konnte begonnen werden.

Siegfried Roos erläuterte in der Jahreshauptversammlung 1999 den Werdegang des Schützenhauses.
Auch die Zeichnung konnte sich jeder ansehen.
Dadurch, dass der Arbeitseinsatz zu den Pflichten der Mitglieder gehört beschlossen wurde,
ist der Verein von den Beiträgen zur Berufsgenossenschaft entbunden.
Es wurde besprochen, wann und wie die Grundsteinlegung stattfinden soll.
Von Herbert Neeb wurde eine Spende, über Adolf Krebs, in Aussicht gestellt.

Werner kam mit dem Bagger, um die Fundamente weiter auszuschachten und kümmerte sich um Material,
für die Schalung.
Gebraucht wurden außerdem 55 Matten Eisen, aus denen teilweise Körbe gebogen wurden. Torsten hatte
die Biegemaschine und den Bolzenschneider ausgeliehen. Um Rödeldraht und Erdungsband kümmerte sich
Siegfried. Als die Zwischenfundamente ausgemauert waren, konnte die Bodenplatte betoniert werden.

Bagger Rohre Rohre
Die Bodenplatte ist mit 93 Kubikmeter Beton fertig.

Die Grundsteinlegung fand, am 29. Mai 1999, bei herrlichem Wetter statt.
Der Ablauf war, bis auf die Verspätung von Siegfried, wie geplant.

             Feier

Eingemauert wurde eine Rolle mit:
einer Tageszeitung, einem Satz Münzen, den Bauplänen und einer Teilnehmerliste.
Dem Hauptsponsor wurde diese Ehre vorbehalten.
Es war eine gelungene Feier.

Grundstein Feier

In den Sommermonaten wurde fleißig gemauert.

Mauer Mauer

Mauer Mauer Mauer

Der Dachstuhl wurde, von den Zimmerleuten der Firma Weidl, aufgebaut.

Mauer Mauer

Mauer Mauer

Am 01.10.1999 fand das Richtfest statt.
Unser Ehrenvorsitzender Adolf Krebs und Joachim Grün überraschten uns,
da sie 2 große Spanferkel stifteten.

Dachstuhl Spanferkel

Das Dach wurde fertig, damit war das gesetzte Ziel für dieses Jahr erreicht.
Die Fenster wurden noch eingebaut und die Lüftungsanlage etwa zur Hälfte fertig gestellt.
Insgesamt hatten bis jetzt 50 Helfer 3855,5 Stunden beim Bau geholfen.

Das Jahr 2000 fing sehr gut an, aber nicht wegen der tollen Zahl.
In der Jahreshauptversammlung, am 12. Februar 2000, hatte man einen Rückblick und stellte fest,
dass für das Schützenhaus viel getan wurde.
Die Panzerglasscheiben wurden bei der Firma Koob geholt.
Der Heizungsraum wurde, dank Kalman Toth, fertig verputzt.
Estrich wurde gemacht und gestrichen.
Über die Hälfte des Luftgewehrstandes wurde mit Glaswolle isoliert.
Werner hatte Innenfensterbänke mitgebracht.
Außenfensterbänke sollten aus Alu gekauft werden.
Elektroarbeiten wurden angefangen.
Bei der Herborner Brauerei wurden die Theke und die Bestuhlung bestellt.

Im März 2000 legte Christoph Menger Fliesen im Heizungskeller.
Ein Elektriker hatte mit der Elektroinstallation begonnen.
Ein Heizkessel mit 43 kW wurde bestellt, ebenso die Öltanks.
Mit der Installation für Wasser und Abwasser began Werner.
Die Abdeckfolie für die Dämmung war teilweise befestigt.
In Dahlheim und Münchholzhausen wurden die Anlagen besichtigt.

Die Eckschienen wurden im April gesetzt, dann verputzt.
Fertig waren die restlichen Lüftungsschächte.

Der Innenputz ist seit dem Mai fertig.
Die Lüftungsanlage ist fertig.
Vom Globus Baumarkt wurden die Deckenpaneelen geliefert.
Die neuen elektronischen Luftgewehrstände sind natürlich sehr teuer.
Um das finanzieren zu können, mussten wir sammeln gehen.
Bei der Gemeinde musste wegen einer Genehmigung nachgefragt werden.
Frank hatte ein Angebot über Stahlplatten, für den Kugelfang.
Die Giebelseite, ca. 50 qm, musste noch verputzt werden.

Im Juni 2000 wurden die Wandfliesen für die Toiletten, von Werner Heuser gestiftet.
Nach Bodenfliesen wurde noch gesucht.
Für die Sammelaktion musste festgelegt werden wer wann, wo und warum sammelt.
Die Organisation übernahm Ulrich Lautz.

Die Decke im 10m Stand/Aufenthaltsraum wurde im August angefangen,
damit es weiter ging brauchten wir die Lampen.

Der Rohbau des 25m und 50m Standes war im Oktober fertiggestellt.
Auf dem 10m Stand hatte man mit dem Fliesenlegen begonnen.
Eine Trennwand wurde gebaut, um die Gaststätte vom 10m Stand zu trennen.
Man kann sie verschieben und hat dadurch einen großen Saal.
Die Giebelwand wurde mit Blech auf Kanthölzern winterfest gemacht.
Die Heizung wurde fertig, sie läuft.
Als nächstes wurden die Sanitäreinrichtungen in Angriff genommen.

Im November wurde mit Kabelkanälen die Fußleisten und auch
die Deckenabschlussleisten angebracht.
Die Zargen und die Trennwand mussten gestrichen werden.
Ende November wurden die Theke und Bestuhlung geliefert.

Es wurden, im Dezember, Sanitäranlagen, die Theke und die Küche eingebaut.
Noch viel Arbeit wurde erledigt, die nicht alle aufgeführt werden kann.
Ohne den Frauen, des Schützenvereins, wäre das nicht so schnell gegangen.

Gaststätte Küche

Am 12.12.2000 wurde der Schießstand im Gasthaus Krebs abgebaut.
Wir bedankten und verabschiedeten uns, von Adolf und Margarete Krebs.

Insgesamt haben beim Bau, bis zum 31.12.2000, 59 Mitglieder 7746,5 Stunden geleistet.

Im Januar 2001 wurde für die Einweihung geplant.
Die Trennwände, für die Toiletten, und die Außenbeleuchtung wurden installiert.
Der 30.01.2001 geht in die Geschichte des Schützenvereins Beilstein,
als erster Schießtag im neuen Schützenhaus, ein.

Die Verkleidung an der Lichtblende, 10m Stand, musste im Februar 2001 überarbeitet werden,
die Kugeln prallten zurück.
Auf dem 50m Stand konnte jetzt Kabel gelegt und verputzt werden.
Für das Vorstandszimmer konnte Holger Büroschränke bekommen.
GEMA und GEZ musste angemeldet werden.

Der erste Höhepunkt des Jahres war, am 31. März 2001, die Einweihung des Schützenhauses.
Ca. 200 Gäste ließen diesen Abend zu einem gelungenen werden.
Die Laudatio sprach Siegfried Roos.
Auf dem Einweihungsfest wurden die Vereinsmitglieder Werner Heuser, Erwin Rössner und
Siegfried Roos für außergewöhnliches Engagement, beim Schützenhausbau, geehrt.
Der erste offizielle Schuss, wurde vom Sponsor abgegeben.
Die Einweihungsfeier war sehr gut verlaufen.
Allen Gästen hat es in unserem Schützenhaus gefallen.

Gäste Rollbraten

Aber leider war das Schützenhaus immer noch nicht ganz fertig.
Nach der Sommerpause veranstalteten wir, vom 20. - 29. August, ein Einweihungspokalschießen
in unserem neuen Schützenhaus.

Am Bau konnte jetzt, ohne größere Ausgaben, weitergemacht werden. Es lagen an: Strominstallation,
Tische bauen, Verputzen, Estrich, Blende 10m Stand, Dachrinne u.s.w.

Der Bau machte im Januar 2002, dank Werner Heuser, wieder Fortschritte.
Die Genehmigung vom Bauamt war endlich eingetroffen.
Die Schießstände für den 50m Stand mussten dieses Jahr noch gekauft werden, da wir noch eine Preisgarantie hatten.
Für den Bau wurde als nächstes geplant: Kabelkanal legen, Innenputz und Estrich im 50m Stand.

Im Frühjahr wurde am 50m Stand weitergearbeitet.
Die Vorsatzrahmen, für die 50m Stände, wurden bei Häring bestellt.
Die Gestelle sollten selbst gefertigt werden.
Zur Erteilung der Schankerlaubnis waren Angestellte des Veterinäramtes, im April, zur Begutachtung da.

Es wurde, im Juni, über das weitere Vorgehen auf dem 50m Stand beraten, dazu war Werner Heuser eingeladen.
Es wurde besprochen, dass als nächstes der Estrich gemacht und der restliche Boden mit Beton befestigt werden soll.
Das Styropor und die Folie haben wir selbst verlegt.
An die Decke wurde Rigips angebracht und Lampen eingebaut.
Herr Kruba hat uns die Konzession, für die Gaststätte, ausgestellt.

Auf dem 50m-Stand hatte sich erfreulich viel getan. Es ist gestrichen, betoniert und geschweißt worden.
Der Schotter musste noch ausgeglichen werden und Norman hat die restlichen Lampen angeschlossen.
Um die Schankerlaubnis zu behalten, hat Siegfried an einem Lehrgang der IHK teilgenommen.

An zwei Samstagen wurde, im November, mit reger Beteiligung gepflastert.
Aus Hirschberg mussten noch 40 m² Pflastersteine geholt werden.
Siegfried hatte zwei Sonntage geopfert, um mit der Abrechnung voran zu kommen.
Alle Rechnungen bis Ende 2001 und alle Stunden bis Ende 2000 wurden gelistet.
Für die Abrechnung mit dem Land Hessen mussten die Unterlagen bis Ende März 2003 abgegeben werden.

Auf dem 50m Stand wurde der Kugelfang geschweißt und fahrbare Gestelle für die Elektronik-Schießstände hergestellt.

Herr Kehr hat 2003 den 50m Stand abgenommen.
Das Dach, auf dem 50m Stand, wurde endlich gedeckt. Es wurde höchste Zeit.
Von den Frauen wurde eine Generalreinigung vorgenommen.

Nach der Jahreshauptversammlung konnte jeder seine ersten Schüsse, auf dem 50m Stand, abgeben.

             50m Stand

Im Jahr 2004 wurde der Außenputz angefangen, der im Frühjahr fertiggemacht werden sollte.
Der 50 Meter Stand wurde im Laufe des Jahres fertiggestellt.
Es wurde die Anschaffung einer Ampelanlage für das Duell-Pistolen-Schießen ins Auge gefasst,
da ohne diese eine Teilnahme an den Rundenwettkämpfen nicht möglich ist.

In den kommenden Jahren, ab 2005, wurde leider nicht viel im Schützenhaus gearbeitet.
Die Mitglieder wollten, zur Abwechslung, im Schützenhaus lieber feiern und schießen.
Aber es ging immer weiter, wenn auch etwas langsamer.

Für die 25m Stände wurde die Ampelanlage aufgebaut.
Zum Pistolenschießen brauchten wir noch Trennwände.

Das angestrebte verputzen des Schützenhauses, klappte auch wie schon in 2010, auch in 2011 nicht.
Armin Leux hat sich am 17.03. das Ganze angeschaut und geklärt wie er mit dem Verputzen weiter verfahren wird.
Nach langer Prozedur wurde endlich das Schützenhaus, im Mai 2012, verputzt!

             Schützenhaus

Am 09. Juli 2013 wurde die Schieß- und Sicherheitstechnische Überprüfung der Schießstätte
durch Herrn Schneider durchgeführt.
Die Schießstände wurden alle freigegeben.

Am Ende des Jahres 2013 wurde angefangen die Schießstände auf Elektronik umzubauen.
Nach einigen Umbauarbeiten und ein paar Schwierigkeiten mit der Software, die zum Glück gelöst wurden,
funktionierte unsere neue Computeranlage.
Auf dem 10m Stand sind jetzt insgesamt 8 Elektronik-Stände!
Am 18. Februar 2014, zum Start des Ortspokaltrainings, lief die Anlage fast reibungslos.

             Schützenhaus

Die Gemeinde hatte angefragt, ob wir das Flurstück 187 mit 136m² am Anfang des Schützenhaus Parkplatzes,
erwerben möchten. Die Entscheidung des Vorstands erfolgte nach Klärung der Kosten.
Der Grundstückskauf wurde im März 2015 abgeschlossen.

Es wurde geputzt, aufgeräumt, repariert, einfach alles um das Schützenhaus auf Hochglanz zu bringen.
Am 26. Juni 2016 war der Tag der offenen Tür im Schützenhaus.
Es wurde Luftgewehr, Luftpistole, Klein - und Großkaliber und Bogen geschossen.
Natürlich gab es etwas zu essen, Kaffee und Kuchen, und viele Gespräche.

Besucher Besucher Besucher

Im Juli wurde der 50m Stand auf Vordermann gebracht.
Es war zu befürchten gewesen, dass unsere Mischlüftung nicht mehr den Bestimmungen entsprach.
Am 31. Juli 2017 war der Schießstand-Sachverständige Herr Schneider im Schützenhaus.
Er führte einen Nebeltest durch. Danach genehmigte er den Schießstand mit der Begründung, weil wir einen Computerstand hätten,
und der Schütze dadurch nicht nach vorne gehen müsste.
Unsere jetzige Abluftanlage hatte alles in Sekundenschnelle abgesaugt.

Am 2. Oktober wurde die ordnungsgemäße Lagerung der Schusswaffen durch Herrn Gaul von der Waffenbehörde überprüft.
Es stellte sich heraus, dass wir einen neuen Tresor der Klasse 3 benötigen.
Gleichzeit wurde die Konzession bezüglich der Schankerlaubnis durchgeführt.

2018 wurde ein Tresor gekauft, um die Schusswaffen sicher zu lagern.
Die Schießanlage wurde vom Sachverständigen geprüft und abgenommen.
Die geforderten Maßnahmen wurden durchgeführt und die Stände sind somit für den Schießbetrieb weitere Jahre gesichert.

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